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Ungelesen 02.09.18, 19:07   #1
Benutzerbild von residents
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residents
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Bootfähige USB-Laufwerke mit Rufus erstellen, aber wie?


Hallo zusammen,
ich möchte Euch gerne mal das Tool rufus etwas näher bringen.
Dadruch, dass viele damit nicht so zurecht kommen, möchte ich es Euch gerne mit ein paar bildern näher erläutern.

Ich werde nur auf die grundlegenden Einstellung eingehen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Fangen wir an.

Was wir zubeginn an brauchen ist ein USB-Stick (Form, Farbe ist egal ^^) vorzugsweise USB3.0. USB2.0 geht auch.
Wählt die Kapazität nicht zu knapp. Ich in meinen Fall nutze einen Kingston USB3.0 mit 16GB. Dann brauchen wir noch eine ISO.
Als ISO nehme ich meine erstellten ISO´s, in dieses Fall ist es eine "Windows 10 Pro RS4 1803 17134.254 x64" Das gleiche funktioniert auch mit jeder anderen ISO, die die Treiber für USB2/3, NVMe haben. Bei Windows 7 ist das Installieren über USB3.0 Standardmäßig nicht möglich.
Durchaus kann es mal passieren, das keine Datei-Abbilder in Rufus angezeigt werden können. Das liegt daran, das der Dateiname zu lang ist.
Kleines Beispiel:"Windows 10 RS4 1803 x64x86 September 2018 Clean-Install by residents" dann kürzt den bis "Windows 10"


Den Download für Rufus:
entweder beim Hersteller: Rufus - immer aktuell oder hier auf der Boerse: Rufus v3
(Diese Version ist nicht kompatibel mit Windows XP und Windows Vista!)

Nachdem ersten Start von Rufus v3.1.1320 sieht das Dashboard so auf:


Wer die erweiterte Ansicht für ältere BIOS braucht:



Wir klicken auf "AUSWAHL" und navigieren im Datei-Explorer zu unserer ISO:



Bitte beachtet, das der Dateipfand nicht all zu lang sein sollte. Am besten das Rufus-Tool und die ISO auf dem Desktop ablegen.

Nachdem das erledigt ist, wird die ISO in Rufus unspektakulär eingebunden.
Es sind jetzt diverse Optionen möglich, die man noch anpassen können.
Wir wählen die Abbildeigenschaft "Standard Windows-Installation" aus. Im Partitionschema müsst ihr selber schauen, was ihr habt.
Ich mache hier mit MBR weiter

Info: "UEFI-CSM bedeutet, der Copmuter startet im BIOS-Modus (auch bekannt als Legacy Mode) unter UEFI, und nicht im nativen UEFI-Modus."
Das Dateisystem des USB-Sticks hat NTFS.
Zitat:
Info: Ich erzeuge hier KEINE zweite Partition, also Häckchen raus.
"Eine extra Partition erzeugen und die Partitionsgrenzen ausrichten. Das kann die Starterkenneung und ältere BIOSen verbessern."


Haben wir unsere Auswahl getroffen drücken wir auf "START".
!!Hierbei werden ALLE Daten vom USB-Stick gelöscht!!
Wir werden aber nochmals freundlicherweise darauf hingewiesen:
Wir klicken auf OK:





Ab hier macht Rufus selbstständig weiter...
Als kleine Orientierung: Eine kleine ISO mit kanpp 5GB dauert mit einem USB3 in etwa 10 Minuten

Fertig:


(Es wurde hier keine zweite Partition angelegt, da ich hier kein älters BIOS habe.)

Den USB-Stick können wir dann gleich am Mainboard stecken lassen.
Dem USB-Stick können wir noch paar Programme hinzufügen z.B. Winrar oder auch Treiber.

Jetzt den Rechner mal eben neustarten und vom Stick booten.
Ab hier müsst ihr dann selber weiter.

Noch einen kleinen Tipp: Verwendet für die Installation keinen USB-HUB. Am besten den Stick direkt am Mainboard anstecken.

Diese Anleitung könnte man auch für das geliebte "Windows 7" anwenden, allerdings ist vom Haus aus kein USB2 und USB3 dabei.
Es gibt aber Tool, die das ändern können.
Wie man bei Windows 7 sämtliche Treiber für nvme, usb2/3 integriert werde ich in einem anderen Tut ganz genau erklären.

Zum Abschluss noch eine kleine Erläuterung:
Master Boot Record (MBR):
Zitat:
Der Master Boot Record (kurz MBR) enthält ein Startprogramm für BIOS-basierte Computer (IBM-PC-kompatible Computer) und eine Partitionstabelle. Er befindet sich im ersten Sektor eines in Partitionen aufteilbaren Speichermediums wie beispielsweise einer Festplatte.
Das Konzept aus Startprogramm und Partitionstabelle wurde 1983 mit dem IBM-PC XT und MS-DOS/PC DOS 2.0 eingeführt.
Als Partitionstabelle hat sich der MBR als De-facto-Standard für Speichermedien aller Art, z. B. USB-Sticks, Speicherkarten oder externe Festplatten, etabliert und wird auch als PC-Partitionsschema bezeichnet.

 

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